Senioren testen technische Geräte



Viele trauen den Senioren den Umgang mit technischen Geräten nicht zu oder denken, das ist doch so einfach, das bekommen die auch hin. Falsch! Vielen Senioren sind die Geräte meist zu klein, die Bedienungsanleitungen viel zu lang. Jüngere Menschen lernen im Job mit verschiedenen technischen Geräten umzugehen. Scheidet man aus dem Berufsleben aus, fällt es einem zunehmend schwerer sich mit diesen Geräten zu beschäftigen. Viele Senioren haben auch Angst die Geräte durch einen falschen Knopfdruck kaputt zu machen. Und wer hat schon Lust sich Stunden lang Zeit zu nehmen, um die Bedinungsanleitung komplett zu verstehen?




In Berlin gibt es nun eine "Senior Research Group" an der Technischen Universität, die versucht technische Geräte bedienungsfreundlicher zu gestalten. Und das nicht nur für Senioren. Die Gruppe beurteilt, bewertet und berät die Herstellerfirmen bei der Entwicklung neuer Geräte. Nur wollen die meisten Hersteller diesen Service gar nicht annehmen. Deswegen testet die Gruppe einfach Produkte, die schon auf dem Markt sind. Aber sie entwickelt auch einige Produkte selber. So ist zur Zeit ein Handy für Senioren in Arbeit.

Die Senior Research Group entstand vor 8 Jahren. Damals war sie ein Projekt der Technischen Universität Berlin und wurde von der Deutschen Forschungsgesellschaft gefördert. Die Gruppe sollte die Bedürfnisse älterer Menschen analysieren. Man suchte über eine Zeitung rund 100 Testpersonen im Alter von 60 bis 95 Jahren. Heute besteht die Kerngruppe aus 25 Senioren. Alle machen diesen Job ehrenamtlich. Wer Interesse hat, kann sich dieser Gruppe gerne anschließen. Es gibt aber auch in einigen anderen Großstädten solche Gruppe. Fragen Sie doch mal nach.


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