Ohren zu und durch - Das Gehör läßt mit zunehmendem Alter nach



Musik ist gut, Musik ist schön, entspannend, baut Aggressionen ab und gehört zum Leben einfach dazu. Ob als persönliche Ausdrucksform oder regelmäßiger Konsum. Musik lässt sich nicht vermeiden. Radio, Fernsehen, CD-Spieler und was sonst noch so alles von sich hören macht.

Da melden sich Umweltschützer zu Wort. Denn wer in der Fahrschule gut aufgepasst haben sollte, der weiß, dass Lärm auch eine Belastung der eigenen Umwelt bzw. umstehenden Personen ist, die es mitunter zu vermeiden gilt.

Im hohen Alter werden Menschen zunehmend „gehörloser“. Das heißt, dass sich der hörbare Frequenzbereich mit den Jahren stark reduziert und man somit besonders hohe und tiefe Töne nicht mehr vernünftig wahrnehmen kann.

Ausnahmefälle gibt es mit Sicherheit. Einige wenige der großen Musiker waren am Zenit ihrer Leistungsfähigkeit fast taub. Doch der Normalsterbliche hat in der Regel weniger Glück und darf sich mit Hörschwierigkeiten herumplagen.

Zum extrem starken Lärm tragen nicht nur Flugzeuge und Autobahnen bei. Mit dem Aufkommen der CD-Radios im Auto und diversen Verstärkern zu Schleuderpreisen ging der große „Lauschangriff“ los. Bei einigen soll es die Privatsphäre bereits empfindlich gestört haben.



Dabei muss keiner in Panik ausbrechen, wenn er hört, dass das Gehör spätestens ab dem zwanzigsten Lebensjahr an Genauigkeit verliert und stetig abbaut. Doch Risikogruppen müssen sich nicht noch zusätzlicher Lärmbelästigung aussetzen.

Laute Discomusik, groß dimensionierte Lautsprecher im eigenen oder in PKW anderer Leute und Kopfhörer. Alles Quellen, die das Gehör allmählich mürbe machen. Ein Geräusch, ein Ton, eine Melodie kann wie eine Droge wirken, bei der man die Dosis immer erhöhen muss.

Das Ohr stellt sich auf zu hohe Lautstärke ein und dämpft diese. Dadurch erscheinen Lieder, per Kopfhörer und Discman/ Walkman gehört, leiser und um wieder eine subjektiv höhere Lautstärke erreichen zu können, wird der Regler meist auf Anschlag gedreht.
Der Overkill für die sensiblen Gehörgänge. Lange macht das das Trommelfell nicht mit. Und hier wächst garantiert nichts mal eben nach. Doch in der Jugend macht man so manchen Blödsinn. Da sind die Ohren nur eine Begleiterscheinung, wenn sie nicht mehr zu gebrauchen sind.

Schützen Sie Ihr Ohr zum Beispiel mit einem Gehörschutzstöpsel.
Und hätten Sie gewusst das es auch Hörbrillen gibt?

Wir hoffen unsere Tipps zum guten Hören für Senioren helfen Ihnen weiter.


Gerade im Alter ist es besonders wichtig das Gehirn zu trainieren.



Bitte wenden Sie sich bei medizinischen Fragen immer an Ihren behandelden Arzt. Wir geben hier nur allgemeine Hinweise.