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Was tun bei Hitze?
Bei diesen fast tropischen Temperaturen geht es vielen Menschen nicht sehr gut. Der Körper leidet unter der ständigen Belastung und kann sich auch während der Nachtruhe nicht richtig erholen. Besonders ältere Menschen und Kleinkinder fühlen sich bei großer Hitze oft nicht wohl. Bei Ihnen macht der Kreislauf oft schlapp. Vermeiden Sie es am besten in der Mittagshitze (11 - 16 Uhr) raus zu gehen.
Hier noch ein paar Tipps für heiße Tage:
Trinken Sie viel. Am besten 2 bis 3 Liter Wasser. Auch wenn es noch so schön kühl ist, sollten Sie nicht in jedes Getränk Eiswürfel tun. Eiskalte Getränke sind nämlich für den Magen nicht gut. Die Magenschleimhaut zieht sich zusammen, was zu Bauchschmerzen führen kann. Trinken Sie lieber langsam und erwärmen jeden Schluck kurz im Mund. Ein alter Trick um Getränke kühl zu halten ist, die Flasche mit einem feuchten Tuch zu umwickeln und sie dann in den Wind zu stellen. Wer auch beim Baden kühle Getränke haben möchte, legt einfach die gut verschlossene Flasche an einer schattigen Stelle ins Wasser.
Auch in der Wohnung kommt man oft nicht aus dem Schwitzen raus. Auch in Deutschland kaufen sich immer mehr Menschen eine Klimaanlage. Aber diese birgt einige Risiken. Die Abwehrkräften werden bei einer Klimaanlage, wegen des schnellen Wechsels von warm zu kalt, sehr plötzlich unter Stress gestellt. Dabei kann man sich leicht erkälten. Sie sollten also die Anlage nicht allzu kalt einstellen. Eine einfachere Methode ist das kräftige durchlüften der Wohnung. Machen Sie am frühen Morgen und späten Abend, wenn es draußen kälter geworden ist, alle Fenster weit auf.
Achten Sie auch auf die richtige Kleidung. Sie sollte luftig und locker sein. Baumwollkleidung saugt zwar den Schweiß sehr gut auf, trocknet aber sehr langsam wieder. Ziehen Sie sich dann so schnell es geht um, sonst besteht die Gefahr einer Erkältung. Der nasse Stoff klebt nämlich meist regelrecht an der Haut und kühlt so den Körper. Aber wenn der Körper zu kalt ist, zieht das auch wieder Viren und Bakterien an.
Bitte wenden Sie sich bei medizinischen Fragen immer an Ihren behandelden Arzt. Wir geben hier nur allgemeine Hinweise.
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