Osteoporose - Eine Seniorenkrankheit?



Mit Anfang 50 starten viele Frauen noch einmal durch. Sie sind sportlich aktiv, reisen gern und können es sich leisten, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Doch die schönsten Pläne sind jäh zunichte, wenn die Knochen nicht mehr mitspielen. Osteoporose heißt die ernst zu nehmende Erkrankung, die hinter einem zerbrechlichen Körpergerüst steckt. Schätzungen zufolge sind bereits vier bis sechs Millionen Deutsche von der auch als Knochenschwund bekannten Stoffwechselstörung betroffen, rund Dreiviertel davon sind weiblich. Nach den Wechseljahren hat jede dritte Frau unter der krankhaften Abnahme der Knochendichte zu leiden (Informationen gebührenfrei unter 0800-1771107 und unter www.initiativegegenknochenschwund.de).




Um schmerzhafte Knochenbrüche zu verhindern, empfehlen Experten ihren Patientinnen eine dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechende Kombinationstherapie aus Calcium, Vitamin D und einem Bisphosphonat, wie z.B. dem Wirkstoff Alendronat (Fosamax). In einer im Januar 2005 in den USA vorgestellten Studie erwies sich dieses Präparat als deutlich wirksamer bezüglich des Anstiegs der Knochendichte als ein vergleichbares Bisphosphonat und war dabei gut verträglich. Nach einem Jahr lag beispielsweise der mittlere Knochendichtezuwachs am Oberschenkelhals rund 80 Prozent höher als unter der Therapie bei den Vergleichspatientinnen. Auch der krankhaft erhöhte Knochenstoffwechsel wurde effektiver gebremst.



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Bitte wenden Sie sich bei medizinischen Fragen immer an Ihren behandelden Arzt. Wir geben hier nur allgemeine Hinweise.


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