Ich bin doch nicht blöd! - Gehirnjogging -


Es könnte aber schneller passieren, als man sich versieht! Wie das möglich ist? Wissenschaftliche Beobachtungen haben ergeben, dass man gerade in der Urlaubszeit dazu neigt, nicht nur den Körper, sondern auch den Geist herunterzufahren.
Wer in sich in seinem Urlaub die Zeit mit ein wenig Sport vertreibt oder mit Freunden Karten spielt, der läuft nicht Gefahr wichtige IQ-Punkte einzubüßen. Die anderen hingegen, die nur faul am Strand herumlungern und wirklich nichts tun, werden einen wahrhaft blöden Urlaub verbringen.
Genau wie man seinen Körper in jedem Alter durch Sport fit halten sollte, gilt dies auch für den Geist. Dieser will wohl trainiert sein, um auch hier nicht konditionell abzubauen.
Sicher möchte man in seinem Urlaub viel Zeit mit Ausspannen verbringen und das ist bei einem stressigen Job besonders wichtig und jeder braucht schließlich einmal Erholung. Aber wer rastet, der rostet und bereits nach nur einer Woche gedanklicher Abstinenz läuft der Gedankenapparat nicht mehr gewohnt gut. Woran das im Einzelnen liegt ist offensichtlich: Zuhause ist man alleine schon durch seine Arbeit weit mehr als nur physisch gefordert. Die gesamte tägliche Planung erfordert oft mehr Gehirn-Aktivität als man es sich vorstellen kann. So sind einfache Tätigkeiten im Haushalt teilweise eine logistische Meisterleistung. Hinzu kommt, dass man daheim Besorgungen zu erledigen hat, die man beispielsweise bei Wellnessreisen getrost vergessen kann.



Gehirnjogging für Senioren

All diese kleinen Dinge werden beim "sinnlosen" Herumlungern nicht wahrgenommen oder existieren schlichtweg nicht. Des Weiteren kommt es nicht selten vor, dass man sich in den Partyhochburgen des Südens (Ibiza /Mallorca /Lloret de Mar) auch den einen oder anderen Cocktail zuviel genehmigt. Die empfindsamen grauen Zellen des Gehirns werden also gleich mehrfach stark belastet.
Was kann man tun, bevor man nur noch dahinvegetiert und alles zu spät ist?

Ganz so schlimm sind die Auswirkungen des Nichtstuns nicht unbedingt. Im Normalfall erholt sich das Gehirn von einem derartigen "Schockerlebnis" kurz nach der Pause wieder.
Lesen hilft schon ein ganzes Stück weiter. Wer sich, anstatt stundenlang ohne Beschäftigung zu sonnen, mit einem Buch oder einer Zeitung/ Zeitschrift in den Liegestuhl lümmelt ist bestens gerüstet. So entspannt die Seele zwar, aber auf der anderen Seite zwingt man seine grauen Zellen zur Aktivität und man benötigt nicht auch noch Urlaub vom Urlaub.
Und noch ein Tipp:
Auch Senioren können noch beim Klettern in freier Natur betätigen, und so für körperliche Fitness sorgen!

Hier haben wir mal einige Denksportaufgaben für Sie zusammengestellt.