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Teure Dienste im Internet
Generell ist dagegen nichts einzuwenden. Ein gewisser Dienst wird bereitgestellt und der User zahlt eben dafür, dass er sich das Wissen von anderen zu Nutze machen kann. Jedoch werden hierbei gerade unachtsame Kinder und Jugendliche geködert, die in ein bis zwei erscheinenden Fenstern lediglich ein "OK" eintragen müssen und Zutritt zum gewünschten Bereich erhalten.
Dieses "OK" ist schnell erledigt - man möchte in dem Moment ja auch nicht lange aufgehalten werden, um an seine Informationen zu gelangen, da der Abgabetermin einer Arbeit vielleicht schon kurz bevorsteht.
In den seltensten Fällen erkennt man aber noch die Einwahlgebühren, die pro Minute anfallen. Bei geringen Beträgen wäre auch hier kein Grund zur Kritik gegeben, doch wer annähernd zwei Euro pro Minute verlangt, der zieht so einem unachtsamen Schüler einfach sprichwörtlich das Geld aus der Tasche.
Bei dem Aufrufen der zusätzlichen Informationen erfährt man nämlich erst, wie viel so etwas im Endeffekt wirklich kostet. Also, besser alles genau durchlesen! Im Internet ist Geld schneller verschwendet als verdient und das wissen die Betreiber solcher Dienste.
Wenn ein solches Programm fälschlicherweise und aus Versehen installiert wurde, so ist es nicht immer einfach, dieses auch entfernen zu könne, bzw. man versäumt dies auch stets wieder.
Gegen eine ungewollte Dialer-Installation hingegen kann man sich mittlerweile aber wehren. Dies entschieden die Gerichte in einem Präzedenzfall. Dabei musste der Geschädigte nicht für den vollen Umfang der Kosten aufkommen. Ein großer Teil wurde erlassen und zudem vom Internet-Betreiber getragen, da dieser an so einem "Geschäft" ebenfalls profitiert.
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