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Vorsicht, Dialerfalle!
Schon einmal einem Dialer-Programm auf den Leim gegangen? Nein?! Das war wohl am ehesten Glück. Während sich die teuren 0190-Dialer früher noch erkennen ließen, so ist dies heute wesentlich schwieriger geworden.
Angefangen hat es mit den Dialern für Erotik-Seiten. Dazu wurde vorm Aufrufen der expliziten Seite verlangt, dass man ein Programm installiert. Ein solches Programm erschien als kleines, Pop-Up ähnliches Fenster.
Der Weg war schnell und unkompliziert. Und bei einem derart kleinen Fenster ist die Verlockung groß, dass man sich einwählt und den horrend teuren Dienst bezieht. Das muss nicht einmal absichtlich geschehen sein. Denn wer liest sich schon immer alles genau durch.
Genau das sollte man allerdings in jedem Fall tun, um nicht in die Kostenfalle zu geraten. Es gilt ja auch bei jedem Vertrag das Kleingedruckte zu lesen.
Die Einwahlkosten waren früher noch relativ gut einsehbar und sind es bei einigen Programmen immer noch, so dass man es sich noch ein zweites Mal überlegen kann, bevor man den jeweiligen Dienst in Anspruch nimmt.
Die Zeiten ändern sich und die Betreiber solcher Dialer-Programme stehen auch nicht still. Dadurch gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Dialer-Programmen, die mit den ursprünglichen, kleinen Fenstern der Erotik-Seiten nicht mehr viel Ähnlichkeit aufweisen.
So sieht so ein Fenster heute sehr edel und vor allem seriös aus. Und der Einsatz beschränkt sich bei weitem nicht mehr nur auf die angesprochenen Schmuddel- und Schund-Seiten, sondern geht hin bis zur Schüler-Seite, wo man gegen Gebühr Hausarbeiten, Vorträge oder Referate beziehen kann.
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