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Darf er das?
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Das fragt sich im Moment wohl der Großteil der Bevölkerung, wenn er hörte, dass Daniel Küblböck die Kinoleinwände Deutschlands unsicher macht.
Zuerst geht er so ziemlich jedem in der Sendung "Deutschland sucht den Superstar" auf die Nerven (erstaunlich wie ruhig Dieter Bohlen dabei immer geblieben ist). Danach bringt er sogar eigene Lieder heraus (you drive me crazy; the lions sleeps tonight) und tritt auf Showbühnen auf und nun auch noch das! |
Wie soll dieses Leid geplagte Land das denn auch noch aushalten? Da verkraftet man schon vieles, was einem Regisseure und Schauspieler zumuten, doch an so etwas hätte wohl kaum einer gedacht.
Es ist seit dem 11. August 2004 jedoch so weit und Daniel Küblböck spielt die Hauptrolle in dem Film "Daniel, der Zauberer". Was er dabei spielt dürfte jedem noch so wenig Interessierten nicht fern sein. Er tut das, was er am ehesten kann und das ist er selbst sein. Das hat er schließlich schon bei einigen TV-Auftritten bewiesen.
Nicht zu leugnen ist an dieser Stelle, dass Daniel nun einmal eine große Fangemeinde hat und man sich auf Grund dessen wohl auch keinen Kino-Flop erwartet. Die Woge des ganz großen Erfolgs ist zwar schon en wenig abgeflaut, aber wenn der Herr Küblböck wieder in die Schlagzeilen will, so bemüht er sich mit kuriosen Auftritten wie beispielsweise im Dschungelcamp, als Intimfeind von Costa Cordalis oder er baut, ohne einen Führerschein zu besitzen, einen Auto-Unfall.
Die Welt zeigt also Interesse am Leben des Daniel K. Aber dass man gleich so weit gehen muss, um dieses Leben auf Film zu bannen, werden sicherlich viele in Frage stellen. Zumal auch nicht gerade die große Werbetrommel für den Streifen bemüht wurde.
Daniel Küblböck hin oder her, Fakt ist, dass es schon etliche Musikgrößen auch im Filmgeschäft versucht haben. Einige haben sich dadurch eine zweite Karriere verschafft und andere wiederum sind kläglich gescheitert und danach endgültig von der Bildfläche verschwunden.
Ein solches Kinoprojekt birgt also in jedem Fall die Gefahr, dass es danach ganz schnell vorbei sein könnte mit dem fröhlichen Trällern und Quieken eines Daniel Küblböck.
Der Film selbst verspricht dahingehend eine altbackene Story, die von Musikstars gerne als Einstieg in die Filmbranche genutzt wird.
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