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Die barrierefreie Wohnung -
einige Tipps für Senioren
Gerade für ältere und gehbehinderte Menschen ist es wichtig, dass sie sich in der Wohnung bewegen können ohne sich zu verletzen oder ständig etwas umwerfen, weil der Raum zu voll gestellt ist. Aber mit ein paar Handgriffen kann man eigentlich jede Wohnung barrierefrei machen. Hier ein paar Anhaltspunkte:
- Haben Sie eine Treppe in der Wohnung? Achten Sie darauf, dass auf beiden Seiten Handläufe sind.
- Ist das Sofa zu niedrig? Legen Sie spezielle Holzklötze (bitte beim Fachmann erfragen) darunter. Das erleichtert das hinsetzen und aufstehen.
- Lose Kabel müssen nicht sein! Diese können in Kabelleisten verschwinden. Das sieht auch ordentlicher aus.
- Teppichkanten stellen eine Stolperfalle dar. Kleben Sie den Teppich fest oder verzichten Sie auf den Teppich. Viele Senioren haben kleine Teppichbrücken in der Wohnung verteilt und gerade diese sind gefährlich.
- Für Rollstuhlfahrer sollte in der Küche die Kochmulde, Spüle und die Arbeitsplatte unterfahrbar sein. Es sollte auch so viel Platz in der Küche sein, dass man einen Stuhl hineinstellen kann. So können Sie sich während der Arbeit hinsetzen.
- Das Bett sollte von drei Seiten zugänglich sein. (Auch dieses kann man bei Bedarf erhöhen, so dass Sie auch hier bequem aufstehen und sich hinsetzen können.)
- Türschwellen sollten beseitigt werden, da auch sie Stolperfallen sind. Lassen sie sich nicht entfernen, sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht höher als 2 cm sind.
- Auch das Bad sollte barrierefrei sein. Dazu gehört auch ein Badewannensitz, ein Hocker für die Dusche, ein erhöhter Toilettensitz und Beinfreiheit unter dem Waschbecken.
Bitte beachten Sie, dass wir hier nur Tipps geben! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Fachleute wie Wohnberatungsstellen und Seniorenbüros.
Außerdem finden Sie bei uns Tipps für die Wohnungsreinigung. Denn auch die birgt einige Gefahren.
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